WhatsApp, Snapchat & Co.: Privatheit als Gegenentwurf zu klassischen sozialen Netzwerken

Privater Prolog


 

Öffentlichkeit vs. Nähe in sozialen Netzwerken. Oder: Wo Google+ echt mal geschlafen hat

Die wichtigste Verschiebung in den sozialen Netzwerken ist nicht der medial so gern besungene Abgang „der Jugend“ raus aus Facebook. Dieser ist für mich nur Symptom für eine dahinter stehende, weiter gefasste Entwicklung, die sich mittelfristig nicht nur auf junge Nutzergruppen beschränken wird. Im Gegenteil. Was wir mit dem Aufstieg von Kommunikationsnetzwerken wie WhatsApp und Snapchat gerade erleben, ist eine Bewegung weg von Makrokosmen hin zu Mikrokosmen. Ich will weiterlesen!

Hier: privat

So toll es ist, über 6.000 Follower bei Twitter zu haben: Mit jedem Einzelnen änderte sich Schritt für Schritt die Art und Weise, in der ich Twitter nutzte. Allen API-Änderungen und strategischen Böcken Twitters zum Trotz ist es immer noch mein liebstes soziales Netzwerk. Doch fehlen mir immer wieder die Zeiten, in denen ich mit ihm auch eine virtuelle Nähe zu einem – damals noch recht kleinen – Kreis an Menschen verband. Seit 2008 bin ich dort angemeldet und in dieser Zeit sind Freundschaften entstanden, die über einen Klick auf „Follow“ oder „Favorisieren“ hinausgehen. Ich will weiterlesen!