Follow-Friday: Neu bei Twitter – wem sollte man folgen?

Es muss irgendwann nach dem USA-Spiel gewesen sein, dass Twitter mich in die Folge-Empfehlungen für neu angemeldete Nutzer genommen hat. Das schließe ich aus zwei Beobachtungen: Seit einigen Tagen wächst meine Followerzahl stündlich an, seit Beginn der Weltmeisterschaft sind fast 300 dazu gekommen. Und: der überwiegende Teil davon ist augenscheinlich erst ziemlich neu bei Twitter, folgt nur wenigen Accounts (alle mit Sport- und WM-Bezug), aber auch kein Spam-Follower.

Um mich soll es hier aber nicht gehen. All diese neuen Gesichter bei Twitter haben mich vielmehr auf die Idee gebracht, mal wieder an einem Follow-Friday (#ff) teilzunehmen. Das habe ich lange nicht mehr gemacht, da ich bei mir selbst keinerlei Effekt des #ff feststellen konnte und das Gefühl hatte, dass diese Empfehlungskiste im Grunde immer mehr zu einem gegenseitigen Lobhudeln ohne tatsächliche Neufollower wurde. Versteht mich nicht falsch, das ist auch nett – aber eigentlich sollte der #ff den eigenen Horizont erweitern und nicht dazu dienen, der eigenen Filterblase lobend über die Avatare zu streicheln.

Kommen wir also zur Sache. Ihr lieben Neu-Twitterer, diese Accounts kann ich euch nur empfehlen. Eigentlich noch viel mehr, ich habe mich aber schweren Herzens dazu gezwungen, mich einzuschränken:

Fußball

 

Journalismus

 

Marketing/Social Media/Tech-Journalismus

 

Einfach nur gut

 

Die Prise Promi

 

Medien

 

Mit mir verwandt

 

Ergänzungen? Ab in die Kommentare damit!

 

*) ok, das war echt hart. Sorry an alle, die sich hier nicht finden

5 Kommentare Follow-Friday: Neu bei Twitter – wem sollte man folgen?

  1. Jim Decker

    Du hast die Edelfedern @frankie1960 , @Kluettermann vergessen. Und Special interest @7desSpieltages 😉

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  2. Max-Jacob Ost

    Bei Frank Lussem (für mich eher rasender Reporter) und Kluettermann hast du Recht, die 7desSpieltags finde ich aber nicht folgenswert. Bei schlechten Leistungen nochmal draufhauen? Also bitte.

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  3. MrsCgn

    Interessant. Ich halte vom #ff sehr wenig, aus verschiedenen Gründen:

    Einer ist jener, den Du selbst anführst: Es sind gar keine wahren Empfehlungen, sondern Streicheleinheiten für die eigenen Follower. Ein zweiter ist, dass mir nicht gefallen muss, was anderen gefällt. Niemand kann wissen, was mich interessiert, wie ich Twitter nutzen will. Das ist nicht vorwurfsvoll gemeint, sondern einfach eine Tatsache. Also könnte man diese Listen lesen als „das gefällt dem Nutzer xyz“. Nur: Wenn das so ist, welchen Nutzen habe ich davon?
    Bestes Beispiel ist Deine Liste „einfach so super“: Einige davon kenne ich als Twitterer, und „super“ würde ich diese ganz gewiss nicht nennen. Es ist eben alles relativ (und subjektiv). Und, wenn ich mir diesen kleinen und nicht superernst gemeinten Seitenhieb erlauben darf: FCB-Accounts sind für mich als HSVer mal klar ein No-Go 😉

    Die Alternative dazu: Retweets! Jene, denen ich folge, spülen mir über RT immer wieder interessante Tweets von Accounts in die TL, die ich noch nicht kenne. Diese schaue ich mir gut an und entscheide dann selbst, ob ich da weiterlesen möchte. Das könnte ich natürlich auch so mit den #ff halten, nur: Über RT bekomme ich schon mal eine Vorab-Info (quasi wie ein Teaser für einen Text), die (der) mich neugierig macht. Finde ich angenehmer. Und ich empfinde es als weniger aufdringlich.

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    1. Max-Jacob Ost

      Ich finde ehrlich gesagt, dass wir da gar keine gegensätzlichen Meinungen haben. Ich habe den #ff nie als etwas anderes betrachtet als ein „Hey, ich finde diese User toll – vielleicht ihr ja auch, schaut sie euch doch mal an!“ – etwas anderes als eine Empfehlung basierend auf dem eigenen Geschmack kann es ja gar nicht sein.

      Zu den Retweets: Sie sind tatsächlich eher Quelle und Inspiration für neues Folgen/neue Follower als der lätscherte #ff, das finde ich auch. Dass ich Tipps gegeben habe, hatte ja den konkreten Aufhänger der vielen neuen Follower von mir, die erst wenig anderen Accounts folgten.

      Übrigens: Ich kann es nur empfehlen, auch anderen Fanlagern bei Twitter zu folgen. Ein Blick über den Tellerrand schadet wirklich nie!

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      1. MrsCgn

        Fein.
        Nur kurz zu den Fanlagern: Ich sehe das durchaus auch so und pflege sehr herzliche Kontakte zu Fans anderer Vereine, beispielsweise von H96 oder dem EffZeh. Aber die Bayern .. es tut mir leid, ich kann das nicht. Um mal in dem (etwas abgewandelten) Tellerbild zu bleiben: Wenn Du weißt, dass Du Weißkohl nicht verträgst, packst Du ihn Dir nicht auf den Teller. Das Essen soll ja schmecken und keine Bauchschmerzen verursachen.

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