Interview mit mir in einer Publikation der Rhein-Zeitung

16-09-21-rheinzeitung-interview_querSchon vor einiger Zeit hatte ich die Möglichkeit, mein Verständnis von Social Media in einem Interview mit Mara Braun in der Publikation „Wirtschaft im nördlichen Rheinland-Pfalz“, einer Publikation der Rhein-Zeitung, beziehungsweise des Mittelrhein Verlags, darzulegen. Aus einem sehr netten Gespräch wurde eine Diskussion über die Grundlagen guter Arbeit in sozialen Netzwerken, wie man sich das Ganze am besten aneignet und welche Konsequenzen dieser Wandel für Unternehmen hat. Dankenswerterweise darf ich das PDF dieses Interviews veröffentlichen. Ihr könnt das Interview hier nachlesen:

Wie ich mit Crowdfunding mein Leben auf den Kopf gestellt haben werde

Gegenüber Kunden mache ich immer wieder dasselbe Witzchen: Eine schlecht gepflegte Agenturseite kann immer für beides stehen – eine Agentur, die den Schuss nicht gehört hat oder eine ganz hervorragende. Denn letztere hat so viel zu tun, dass sie nicht zum Updaten der Seite kommt. Geschweige denn zu einem Relaunch.

Kommt immer ganz gut an, denn man nimmt den meisten damit das schlechte Gewissen, wenn sie an ihre eigene Homepage denken. Und macht, dass sie sich gleichzeitig besser fühlen, denn man hatte ja so viel zu tun zuletzt.

Der letzte Eintrag dieser Webseite stammt aus dem Dezember 2015. Was sagt das nun aus? Ich will weiterlesen!

Was #2015bestofnine über die Bundesligavereine bei Instagram verrät




Um das Hashtag #2015bestofnine bei Instagram zu übersehen, muss man schon sämtliche Augen ganz fest zudrücken. Über eine kleine Webseite lassen sich zu jedem Account die beliebtesten Fotos des Jahres 2015 (gemessen an Likes) generieren. Was das Ganze für jeden aus der Branche interessant macht, sind v.a. die Statistiken für jedes Profil, die ebenfalls mitgeliefert werden.

Ein guter Grund, hier mal ein bisschen herumzuspielen und verschiedene Benchmarks zu testen. Ich will weiterlesen!

Best Practice: NBA-Visuals auf Instagram

titelbild_nbaGeht es um graphische Gestaltung in sozialen Netzwerken, prallen mehrere Welten aufeinander. Wenn (!) Unternehmen Wert auf Visuals legen, dann setzen sie meiner Erfahrung nach am liebsten auf Designs, die sie bei anderen großen Kampagnen gesehen haben und in – sagen wir verwandter – Form gerne für ihren eigenen Auftritt hätten. Die Grafiken sollen edel aussehen, aber nichts kosten. Interne oder externe Grafiker wollen dagegen Handlungsfreiheit, möglichst viel Input an Rohmaterial und dann viel Zeit für eine aufwendige Umsetzung. Am liebsten ohne weitere Feedbackschleife, wer mag es ihnen verdenken.

Vom Delfin mit der roten Flosse

Und dazwischen steht dann jemand wie ich und darf an Dinge erinnern, die oft im Hin und Her aus dem Blick geraten: Die Nutzung der richtigen (Datei-)Formate, optimale Nutzung von automatisierten Vorschaubildern und nicht zuletzt das große Ganze. Womit ich meine: Eine Bild- und Grafiksprache sollte sich durchziehen vom Profilbild bis zu täglichen Postings, vom Hintergrund auf Twitter bis hin zum Design der Unternehmenshomepage. Im reißenden Fluss der Statusupdates in sozialen Netzwerken ist es schwierig genug, wie ein Delfin daraus aufzutauchen, bevor man schon wieder darin verschwindet. Da hilft es ungemein, wenn man für den Nutzer immer der Delfin mit der knallroten Flosse ist. Intuitive Wiedererkennbarkeit durch ein wohlüberlegtes Design.

Das ist mein Mantra in vielen Gesprächen mit Kunden. Doch wie immer ist es nicht so einfach, denn es gibt Ausnahmen. Ich will weiterlesen!

Social Media Workshop für Laureus Deutschland

Foto: Laureus

Foto: Laureus

Immer wieder bin ich bei Agenturen und Unternehmen vor Ort und stelle mich vielen fragenden Gesichtern. Thema ist meist Social Media, manchmal mit einem Schwerpunkt auf einen einzelnen Kanal oder spezifische Fragestellungen. Die Fragezeichen in den Gesichtern der Teilnehmer verwandele ich dann in Ausrufezeichen – oder wenigstens Punkte.

Anfang Juni hatte ich nun einen besonderen Workshop vor mir: Die Laureus Sport for Good Stiftung hatte mich eingeladen, Teilnehmer und Betreuer ihrer Hilfsprojekte in Deutschland und Österreich zu „Junior Social Media Managern“ auszubilden. Ihnen also nicht nur die sozialen Netzwerke zu erklären, sondern auch Werkzeuge und Ideen an die Hand zu geben, wie sie in den sozialen Netzwerken (in diesem Fall v.a. Facebook) über ihre tollen Projekte informieren können. Ein sehr schöner Auftrag, trägt er doch einen kleinen Teil zu einer sehr guten Sache bei. Ich will weiterlesen!

Wie GoPro & Co. Sportübertragungen verändern

Wer Sport liebt und konsumiert, glaubt ihn sehr bald zu verstehen. Doch wie weit unsere Sehgewohnheiten von der Realität auf dem Platz entfernt sind, verdeutlicht meist schon ein simples Experiment: Sich ein Spiel von der Seitenlinie aus ansehen. Über Jahre hinweg haben wir uns so sehr an die gängigen Kameraperspektiven von Sportübertragungen und -simulationen auf der Konsole gewöhnt, dass es erst eine Weile braucht, bis man ein Spiel auch aus dieser ungewohnten Perspektive lesen kann. Nun, das Ganze könnte schon bald noch deutlicher werden. Denn dank toller Technik von GoPro und neuerdings auch Sony stehen wir nicht mehr nur am Rand des Spielfelds, sondern mitten darauf.

Ich will weiterlesen!

Internet killed the TV-Star – digitales Marketing am Beispiel Pepsi in der NFL

Es gibt kaum eine Sportart, die so sehr auf TV-Vermarktung ausgerichtet ist, wie American Football. Unzählige Male pausiert in jedem Spiel der Sport für die Werbung. Wer die 45 unterbrechungsfreien Minuten aus dem europäischen Fußball gewöhnt ist, fühlt sich bei einer NFL-Übertragung wie im stockenden Verkehr auf der Autobahn. Stop and go. Stop and go. Kurz: TV-Commercials sind das wichtigste Instrument für jeden, der in einem NFL-Umfeld werben möchte.

Oder muss man besser sagen: waren das wichtigste Instrument? Mit Pepsi, dem offiziellen Getränkesponsor der Liga, geht nun erstmals auch in der ganz auf das Fernsehen optimierten NFL ein Unternehmen einen anderen Weg. In der ersten Hälfte der Saison tauchten keine Pepsi-Spots in den Werbepausen auf. Stattdessen etablierte man eine digitale Marketingstrategie, die ganz auf Youtube und die immer wichtiger werdenden Facebook-Videos setzt. Ich will weiterlesen!

WhatsApp, Snapchat & Co.: Privatheit als Gegenentwurf zu klassischen sozialen Netzwerken

Privater Prolog


 

Öffentlichkeit vs. Nähe in sozialen Netzwerken. Oder: Wo Google+ echt mal geschlafen hat

Die wichtigste Verschiebung in den sozialen Netzwerken ist nicht der medial so gern besungene Abgang „der Jugend“ raus aus Facebook. Dieser ist für mich nur Symptom für eine dahinter stehende, weiter gefasste Entwicklung, die sich mittelfristig nicht nur auf junge Nutzergruppen beschränken wird. Im Gegenteil. Was wir mit dem Aufstieg von Kommunikationsnetzwerken wie WhatsApp und Snapchat gerade erleben, ist eine Bewegung weg von Makrokosmen hin zu Mikrokosmen. Ich will weiterlesen!